Allgemeines

(1) Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für den Fall, dass zwischen Ihnen und der H&A Global Investment Management GmbH ein Vertrag oder Einzelgeschäfte über das Internet abgeschlossen werden, wird die Geltung unserer Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) vereinbart.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

(2) Haftungsausschluss

Die auf unserer Website bereitgestellten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für verlässlich halten. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr – weder für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser Informationen oder etwaiger Empfehlungen noch für deren wirtschaftliche oder steuerliche Auswirkungen. Diese Veröffentlichungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen auf keinen Fall die anleger- und produktbezogene Beratung. Insbesondere Informationen über Wertpapiere stellen keine Aufforderungen zum Kauf oder zum Verkauf dar. Das öffentliche Angebot und der Verkauf von Wertpapieren unterliegen in den einzelnen Ländern jeweils nationalen Gesetzen und sonstigen gesetzlichen Regelungen.

Sämtliche auf dieser Homepage veröffentlichten Informationen werden von der H&A Global Investment Management GmbH zeitnah mit der gebotenen Sorgfalt aktualisiert und überprüft. Gleichwohl übernimmt die H&A Global Investment Management GmbH keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen. Die H&A Global Investment Management GmbH kann im Falle von ungenauen, unvollständigen oder nicht aktuellen Daten sowie im Falle der Fälschung von Daten nicht haftbar gemacht werden.

(3) Anwendbares Recht/Gerichtsstand

Soweit Rechtsbeziehungen zwischen Ihnen und der H&A Global Investment Management GmbH entstehen, unterliegen diese ausschließlich deutschem Recht. Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass sich unser Internet-Angebot ausschließlich an Personen richtet, die einer Rechtsordnung angehören, nach welcher eine solche Rechtswahlklausel zulässig ist. Als Gerichtsstand wird – soweit rechtlich zulässig – Frankfurt am Main oder München vereinbart.

(4) Haftungsbeschränkungen

Das fehlerfreie Funktionieren dieser Seite kann von der H&A Global Investment Management GmbH nicht gewährleistet werden. In keinem Fall haftet H&A Global Investment Management GmbH für Verluste oder Schäden irgendwelcher Art. Dieser Haftungsausschluss umfasst sowohl direkte, indirekte als auch Folgeschäden, die aus oder im Zusammenhang mit dem Zugriff auf die Benutzung oder Leistung bzw. Abfragen der H&A Global Investment Management GmbH-Website oder durch die Verknüpfung (linking) mit anderen Websites entstehen könnten, auch wenn H&A Global Investment Management GmbH auf die Möglichkeit solcher Schäden nicht hingewiesen hat.

(5) Keine Aufträge per E-Mail

Wir weisen darauf hin, dass wir via E-Mail keine rechtsverbindlichen Aufträge und Weisungen entgegennehmen. Bitte sprechen Sie dazu Ihren Kundenbetreuer an.

(6) Verknüpfte Websites

Wenn Sie bestimmte Verknüpfungen (Links) auf der H&A Global Investment Management GmbH-Website aktivieren, verlassen Sie unter Umständen die H&A Global Investment Management GmbH-Website. H&A Global Investment Management GmbH hat die anderen mit der H&A Global Investment Management GmbH-Website verknüpften Websites nicht geprüft und übernimmt für deren Inhalte, insbesondere für die darauf angebotenen Produkte oder Dienstleistungen bzw. sonstigen Angebote und Informationen, keinerlei Verantwortung.

(7) Urheberrecht

Inhalt und Struktur dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textauszügen oder Bildmaterial, bedarf der vorherigen Zustimmung der H&A Global Investment Management GmbH.

Beschwerdemanagement

Die fortwährende Zufriedenheit unserer Geschäftspartner mit den von uns angebotenen Dienstleistungen hat für uns höchste Priorität. Es ist unsere unternehmerische Grundhaltung, unseren Geschäftspartnern über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung eine kontinuierliche Wertschöpfung zu bieten und etwaige Probleme umgehend und bestmöglich zu lösen. Damit wir diesem Anspruch gerecht werden können, haben wir detaillierte Richtlinien und Verfahren zum Umgang mit Beschwerden implementiert, deren Grundzüge wir Ihnen nachfolgend gerne darstellen möchten.

H&A Global Investment Management GmbH:

Beschwerdepolitik: Download
Beschwerdeformular: Download

Investor Protection

Grundsätze über den Umgang mit Interessenkonflikten der H & A Global Investment Management GmbH
Stand: Juli 2021
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Im Jahr 2020 sind alle Aufträge im Zusammenhang mit der Finanzportfolioverwaltung für alle Klassen von Finanzinstrumenten zur Ausführung ausschließlich an die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG übergeben worden. 

Best Execution Policy der H&A Global Investment Management GmbH
Stand: Juli 2021
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Qualitätsbericht zum Top 5 Reporting: 2021

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Top 5 Broker Reporting: 2021

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Mitwirkungspolitik

Mitwirkungspolitik im Sinne von § 134b AktG 
Stand: Mai 2021 
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ESG: Gedanken zur Orientierung

Die HAGIM versteht sich als ein langfristig orientierter Asset Manager. Als Verwalter des uns anvertrauten Vermögens streben wir nach dem bestmöglichen, auf Kontinuität angelegten Ergebnis für unsere Kunden. Sämtliche Investmententscheidungen sind nach diesem Grundsatz ausgerichtet. Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investitionen haben könnten, werden im Rahmen der Investmententscheidungen mit analysiert.

Generell ist zwischen Mandaten, deren Bedingungen seitens der Investoren festgelegt sind, und Mandaten, deren Bedingungen von der HAGIM beeinflussbar sind, zu unterscheiden.

In unseren Investmententscheidungen werden beispielsweise Unternehmen, die in Korruption oder Steuerhinterziehung verwickelt sind, von unserem Investmentuniversum ausgeschlossen. Ebenso Waffenproduzenten oder Unternehmen mit nennenswerten Erträgen aus den Bereichen Atomkraft oder Thermalkohle.

Unser ESG-Ansatz auf Unternehmensebene

Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne der Verordnung (EU) 2019 / 2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor sind Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben können. Diese Effekte können sich auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des verwalteten Vermögens auswirken, wobei Nachhaltigkeitsrisiken auf alle bekannten Risikoarten einwirken. Beispielhaft sind die Risikoarten Marktrisiko, Liquiditätsrisiko, Kontrahentenrisiko und operationelles Risiko zu nennen. Schadensersatzklagen im Rahmen von Betrugsvorwürfen sind ein Beispiel für Ereignisse, die zum Eintreten eines Nachhaltigkeitsrisikos führen können.

Nachhaltigkeitsrisiken werden bei den Investitionsentscheidungen einbezogen. Die HAGIM betrachtet Nachhaltigkeitsrisiken als Faktoren anderer Risikoarten, insbesondere des Marktpreisrisikos, des Adressenausfallrisikos, des Liquiditätsrisikos sowie des operationellen Risikos. Diese werden im Rahmen der generellen Analysetätigkeit durch die Entscheidungsträger des Portfolios berücksichtigt.

Die HAGIM berücksichtigt in den Produkten, deren Bedingungen sie selbst definiert, nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren bisher nicht, da sie keinen wesentlichen zusätzlichen Beitrag zur Erreichung der Anlageziele liefern. Inwieweit künftig eine Berücksichtigung erfolgen wird, hängt in erster Linie vom Bedarf unserer Investoren ab. In diesem Zusammenhang sind insbesondere auch die regulatorischen Anforderungen zu berücksichtigen, die sich erst künftig konkretisieren werden.

Die Vergütung der Mitarbeiter/innen ist ein Instrument der Geschäftspolitik und wird grundsätzlich von der Geschäftsführung bestimmt. Die Geschäftsführung ist damit für die angemessene Ausgestaltung und Umsetzung des Vergütungssystems sowie für die Vermeidung vergütungsbezogener Risiken verantwortlich. Die Grundsätze der Vergütungspolitik sind dem Aufsichtsrat mindestens einmal jährlich ausführlich zu erläutern. Die Vergütungspolitik gilt auch für die Geschäftsführung der HAGIM. Die Vergütung der Geschäftsführer bestimmt der Aufsichtsrat der Gesellschaft.

Die Vergütungspolitik steht im Einklang mit der Geschäfts- und Risikostrategie, den Zielen und Interessen der Gesellschaft und umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten. Die Vergütungsrichtlinien der HAGIM sind in Abstimmung mit der Personalabteilung und Compliance ausgestaltet worden und sind darauf ausgerichtet, dass Kundeninteressen durch die Vergütung relevanter Personen kurz-, mittel- oder langfristig nicht beeinträchtigt werden.

Nachhaltigkeitsrisiken sind definiert als Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben können. Da sich die Vergütung der Portfoliomanager unter anderem an der Wertentwicklung der verwalteten Vermögen, somit also am Wert der Investitionen orientiert, ist ein jederzeitiger Gleichlauf von Kunden- und Mitarbeiterinteressen gewährleistet.

Unser ESG-Ansatz auf Produktebene

Die aufgeführten Fonds/Sondervermögen fallen unter den Artikel 8 der Offenlegungsverordnung [VO (EU) 2019/2088].

Die Informationen gemäß Artikel 10 der Offenlegungsverordnung [VO (EU) 2019/2088] können Sie den Veröffentlichungen der zugehörigen Kapitalverwaltungsgesellschaften entnehmen.

Unsere Standard-Vermögensverwaltung berücksichtigt seit Oktober 2020 wesentliche Aspekte aus den Bereichen Environment, Social und Governance (ESG) und schließt darüber hinaus bestimmte Geschäftsfelder und -praktiken aus.

 

Beschreibung der ökologischen oder sozialen Merkmale:

Unsere Vermögensverwaltung ist ein Produkt gemäß Art. 8 der Offenlegungsverordnung und fördert dadurch ökologische und / oder soziale Merkmale, tätigt jedoch keine nachhaltigen Investitionen im Sinne des Artikels 2 Abs. 17 der Offenlegungsverordnung [VO (EU) 2019/2088] und des Artikels 2 Abs. 1 der Taxonomie-Verordnung. Zu diesem Zweck bedienen wir uns zum einen sektoraler Ausschlusskriterien und zum anderen den MSCI-ESG-Ratings.

 

Sektorale Ausschlusskriterien:

Das Screening von ESG-Merkmalen erfolgt über den Anteil am Umsatz des Unternehmens. Der Umsatzanteil wird von den Unternehmen selbst veröffentlicht und in der MSCI ESG Datenbank abrufbar gemacht. Im Einzelnen sind die Grenzwerte wie folgt definiert: Waffen >= 30% (kontroverse Waffen = 0%), Kernenergie >= 10%, Thermalkohle: >= 10%, Thermalkohleförderung: >= 30%, hohe CO2-Belastung, Glücksspiel >= 10%, Erwachsenen-Unterhaltung: >= 10%. Ein Überschreiten der Grenzwerte führt zu einem Ausschluss.

 

MSCI-ESG-Rating:

Des Weiteren wird zur Identifikation wesentlicher negativer Auswirkungen das ESG Rating von Unternehmen und Staaten im Anlageuniversum berücksichtigt. So wird sichergestellt, dass Emittenten mit hohem ESG-Risiko oder schlechtem ESG-Management keine Berücksichtigung finden; solche, die ein MSCI ESG Rating von CCC und B (die beiden schlechtesten Ratingklassen) aufweisen, werden aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen.
 

Sonstige Ausschlusskriterien:

Ausschlüsse erfolgen ferner bei Verstößen gegen wesentliche soziale Aspekte (schwere
Verstöße gegen UN Global Compact, schwerwiegende Verstöße gegen Demokratie- und Menschenrechte) und bei Verstößen gegen Sanktionen (EU-Sanktionen, UN-Sanktionen). Schließlich erfolgt ein Ausschluss von Staaten mit einem Verteidigungsbudget über 5% des BIP. Darüber hinaus können Staaten und Unternehmen, die gemäß MSCI ESG Manager schwerwiegenden Kontroversen ausgesetzt sind, für die Anlage nicht berücksichtigt werden.
 

Angaben zu den Methoden, die angewandt werden, um die ökologischen oder sozialen Merkmale zu messen und zu überwachen:

Bei der Verwaltung der Vermögen ist für das Anlageuniversum eine ESG-Ausschlussliste zu berücksichtigen. Basierend auf einem vom Asset Management festgelegten Titeluniversum, welches den individuellen Anlagerichtlinien gemäß der Anlage A Ihres VV-Vertrages entspricht, werden die oben aufgeführten ESG-Ausschlusskriterien geprüft und daraus regelmäßig eine ESG-Ausschlussliste für Renten- und Aktieninvestments generiert. Diese ESG-Ausschlussliste umfasst Emittenten, welche die oben aufgeführten Kriterien verletzen.

 

Angaben dazu, wie diese Merkmale erfüllt werden:

Das erwerbbare Anlageuniversum wird regelmäßig überprüft und entsprechend bei Veränderungen angepasst. Als Datenlieferant dient der MSCI ESG Manager. Damit ist zum einen gewährleistet, dass bei jedem Kauf der Emittent auf die oben genannten Kriterien überprüft wird und zum anderen die im Bestand befindlichen Emittenten ebenfalls auf regelmäßiger Basis auf die Einhaltung der Merkmale nach dem Vieraugenprinzip geprüft werden.

 

Ex-post Prüfung, inwieweit die ökologischen oder sozialen Merkmale erfüllt wurden:

Mit jeder Überprüfung des erwerbbaren Anlageuniversums werden die Titel aus den Portfolien veräußert, welche die Kriterien nicht mehr erfüllen. Somit enthält jedes Portfolio ausschließlich Titel, welche mit Stand der letzten Prüfung nicht gegen die Ausschlusskriterien verstoßen.
 

Unsere Ethik-Vermögensverwaltung „PRIME VALUES“ berücksichtigt wesentliche Aspekte aus den Bereichen Environment, Social und Governance (ESG), schließt darüber hinaus bestimmte Geschäftsfelder und -praktiken aus und prüft die nachhaltigen Indikatoren aus ethischer Sicht. Hierzu wird für jedes Investment eine Ethik-Analyse erstellt. Diese Analyse wird vom Berater Arete Ethik Invest AG basierend auf einer proprietären und systematischen Methodik für jedes Investment - Unternehmen oder Staat - vorgenommen.

 

Beschreibung der ökologischen oder sozialen Merkmale:

Unsere Ethik-Vermögensverwaltung ist zurzeit klassifiziert als Produkt gemäß Art. 8 der Offenlegungsverordnung und fördert dadurch ökologische und / oder soziale Merkmale, tätigt jedoch keine nachhaltigen Investitionen im Sinne des Artikels 2 Abs. 17 der Offenlegungsverordnung [VO (EU) 2019/2088] und des Artikels 2 Abs. 1 der Taxonomie-Verordnung.

Es werden Ausschlusskriterien wie auch Positivkriterien aus den Themenfeldern Umwelt, Soziales und Governance (ESG) berücksichtigt, wobei ein ganzheitlicher Ansatz zur Anwendung kommt.

 

Ausschlusskriterien:

Unternehmen werden vom Anlageuniversum ausgeschlossen, wenn eine Missachtung von Menschenrechten festgestellt wird, oder das Unternehmen Umsatz in Zusammenhang mit der Produktion und/oder dem Handel von Waffen erwirtschaftet oder der Schutz natürlicher Ressourcen generell missachtet wird. Gleichfalls werden Unternehmen ausgeschlossen, die nachweislich und systematisch in korrumpierende Praktiken involviert sind oder gesellschaftlich kontroverse Produkte und Dienstleistungen anbieten (Kernspaltung, bestimmte gentechnische Anwendungen).

Das Screening von weiteren kontroversen Unternehmensaktivitäten erfolgt über den Anteil am Umsatz des Unternehmens. So sind Unternehmen ausgeschlossen, die mehr als 10% ihres Umsatzes mit Glücksspiel, Pornografie, Alkohol, Tabak oder Produkten erwirtschaften, die an Bedürfnisse militärischer oder anderer kritischer Verwendungen angepasst wurden, auch wenn das Produkt selbst nicht als kritisch eingestuft wird (Dual-Use). Ferner sind Unternehmen ausgeschlossen, deren Aktivitäten mit der in ökologischer oder sozialer Hinsicht verantwortungslosen Nutzung natürlicher Ressourcen verbunden sind, die ausschließlich bzw. vornehmlich Produkte, Dienstleistungen und Technologien anbieten, die den Einsatz fossiler Brennstoffe bedingen, die Produkte vertreiben, die eine Gesundheits-Gefahr für Mensch, Natur und Umwelt darstellen, oder die Tieren unnötiges Leiden zufügen bzw. sie ausbeuten. Diese Unternehmen können dann ins Anlageuniversum aufgenommen werden, wenn die genannten Aktivitäten nicht mehr als 10% (bei Tabak gelten 5%) des Umsatzes ausmachen und durch andere, positive Engagements erkennbar und glaubwürdig aufgewogen werden.

 

Positivkriterien:

Neben der Beurteilung von Ausschlusskriterien analysiert Arete Ethik Invest AG im Rahmen ihrer Ethik-Analyse die zur Investition vorgeschlagenen Unternehmen in Hinblick auf das Vorliegen von Positivkriterien.

Hierbei konzentriert sich der Berater auf die Analyse von fünf Perspektiven für jedes Unternehmen unter Berücksichtigung von sektoralen Gegebenheiten:

  • Verantwortungsverständnis des Unternehmens (z.B. Beurteilung der Corporate Governance),
  • die Produkte und Dienstleistungen, die vom Unternehmen angeboten werden (z.B. Beurteilung des Kundennutzens),
  • Prozesse des Unternehmens (z.B. Prozesszertifikationen),
  • Schutz natürlicher Ressourcen (Ökologie) durch das Unternehmen (z.B. Vorliegen einer relevanten Policy) und
  • Transparenz und Reputation des Unternehmens (z.B. Korruptionsexponiertheit).

 

Angaben zu den Methoden, die angewandt werden, um die ökologischen oder sozialen Merkmale zu messen und zu überwachen:

  • Die fünf ethischen Perspektiven (Positivkriterien) eines Unternehmens werden detailliert untersucht und mit entsprechenden Punktzahlen bewertet.
  • Die Aggregation der Ergebnisse der fünf analysierten Perspektiven ergeben das ethische Gesamtergebnis des Unternehmens.
  • Für jedes Unternehmen kann ein Gesamtergebnis zwischen 0 und 100 Punkten erreicht werden, wobei ein Mindestergebnis von 50 Punkten durch das Unternehmen erreicht werden muss, um im möglichen Anlageuniversum zu verbleiben.
  • Das Ergebnis des dargestellten Prozesses ist eine dokumentierte Ethik-Analyse für das Unternehmen bzw. den Emittenten.
  • Die beschriebene Ethik-Analyse bezieht sich unabhängig von der Assetklasse immer auf den Emittenten. Jede Ethik-Analyse wird vom unabhängigen PRIME VALUES Ethik-Komitee kontrolliert und abschließend beurteilt. Das Ethik-Komitee entscheidet damit verbindlich über Aufnahme oder Ausschluss aus dem ethischen Anlageuniversum.

Weitere Details zu den Kriterien finden sich auf der Website von Arete Ethik Invest AG. 

 

Angaben dazu, wie diese Merkmale erfüllt werden:

Für jedes Investment (ausgenommen Cash/Cash-Equivalents) muss eine Ethik-Analyse vorliegen.

Die Portfoliomanager wählen ausschließlich Unternehmen und Staaten aus, für welche im Rahmen der Ethik-Analyse sichergestellt ist, dass:

  1. keine Ausschlusskriterien gem. Definition des Ethik-Komitees verletzt sind
  2. mindestens 50 Punkte bei den Positivkriterien erzielt wurden.

 

Ex-post Prüfung, inwieweit die ökologischen oder sozialen Merkmale erfüllt wurden:

Die Portfolios werden monatlich geprüft, ob ausschließlich Unternehmen mit einer Ethik-Analyse-Punktzahl von über 50 enthalten sind und keine Ausschlusskriterien verletzt sind. Die investierten Werte werden zudem permanent auf ESG-Kontroversen hin überwacht (Alert-System). Unternehmen, in welche die Produktstrategien investiert sind und vom Ethik-Komitee aufgrund neuer Erkenntnisse unethischer Geschäftstätigkeiten ausgeschlossen werden, müssen interessewahrend innerhalb von 6 Monaten verkauft werden.

Die grundsätzliche Nachhaltigkeits-Evaluierung unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Da sich das unabhängige Ethik-Komitee monatlich mit dem Ethik-Research austauscht und neue Unternehmen bewertet, werden entsprechend laufend neue Ideen, Vergleiche, Kontroversen und Lösungsansätze generiert. Das Research-Verfahren wird somit monatlich überprüft und hinterfragt.